Standölfarbe schwarz

Verbrauch pro m² 0,06 – 0,08 l
Genauer Verbrauch ist am Objekt zu ermitteln.

Farbige, stark deckende und sehr wetterfeste Schutzanstriche für Holzoberflächen im Innen- und besonders im Außenbereich: z. B. Fenster, Türen, Holzfassaden, Fachwerk, Spielgeräte, Zäune, Carports, Bienenkästen. Geeignet auch zur Behandlung von Stahl und Zink.

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KREIDEZEIT Standölfarbe ist harzfrei, biozidfrei und diffusionsfähig. Sie blättert, platzt bzw. reißt nicht, sondern wittert oberflächlich allmählich ab und ist durch einfaches Reinigen und Überstreichen renovierbar. Zur Pigmentierung werden ausschließlich absolut lichtechte und wetterbeständige Erd- und Mineralpigmente verwendet.
Wie Standölfarben funktionieren auf Kreidezeit.de

Standölfarbe wird üblicherweise nach dem für Ölfarben empfohlenen Aufbau dreischichtig „von mager nach fett“ aufgetragen:

1. Grundieröl, Grundanstrich mit exzellentem Eindringvermögen.
2. Standölfarbe -halbfett- (Art. D 1100-1115), seidenmatter bis seidenglänzender Anstrich mit guter Füllwirkung. Für Zwischen- und Schlußanstriche.
3. Standölfarbe -vollfett- (Art. D 1600-1615), glänzender Schlussanstrich.

Für Oberflächen mit weniger Glanz kann im Innen- wie Außenbereich alternativ auch nur zweimal Standölfarbe -halbfett-, gestrichen werden.

Erhältlich in 14 untereinander mischbaren fertigen Standardfarben, sowie in gold und silber.
Geeignet auch zum Überstreichen alter Ölfarben und Alkydharzanstriche unter Beachtung der Anleitung “Prüfung von Altanstrichen auf Überstreichbarkeit mit Standölfarbe”. Ungeeignet für Öfen, Heizkörper und -rohre und auf acrylbasierten und weichen/elastischen Kunstharzanstrichen, sowie auf Dachflächen.

 

Eigenschaften

  • verarbeitungsfertig
  • schmutz- und wasserabweisend
  • sehr hohe Deckkraft
  • platzt, reißt, blättert nicht
  • harzfrei, wetterfest und elastisch
  • diffusionsfähig
  • leicht Instand zu halten
  • speichel- und schweißecht nach DIN 53160
  • frei von Bioziden
  • cobalt-, blei- und bariumfrei
  • vegan

 

Volldeklaration
Leinöl, Leinölstandöl, Holzölstandöl, Balsamterpentinöl, Zinkweiß, Talkum, Kieselsäure, Quellton, Quarz, Mangan-, Zirconium-, Calciumtrockner.
Pigmente je nach Farbton:
Titanweiß, Eisenoxidgelb / -rot / -braun / -schwarz, Nickeltitangelb / -orange, Spinellblau, Chromoxidgrün, Ocker rot

Anwendung

Achtung!
Bei mit Standölfarben getränkten Arbeitsmaterialien besteht Selbstentzündungsgefahr.

Untergrundvorbereitung / Grundschliff
Harzgallen, mehrfach beschädigte Altanstriche sowie Altanstriche und Grundierungen auf Acrylbasis bzw. ungewisser Zusammensetzung restlos entfernen. Bei Anwendung im Außenbereich: saugende Schnittkanten und Hirnholzbereiche mit KREIDEZEIT Harzöl tränken und mind. 24 Stunden trocknen lassen.
Hölzer schleifen (Körnung P 80 – 100), Kanten runden. Nicht feiner schleifen da das Holz sonst verdichtet wird und nicht genug Öl aufnehmen könnte. Neue, glatte, gehobelte oder fein vorgeschliffene Hölzer besser durch Schleifen “öffnen”. Glänzende Altanstriche auf Öl- oder Alkydharzbasis anschleifen (Körnung P 80 – 100). Nach dem Schleifen gründlich entstauben.

Verarbeitung
Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur mind. 10 °C über mind. 48 Stunden.
Produkt vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Durch Lagerung entstandene Oxidationshaut zuvor abnehmen und nicht unterrühren. Gebinde verschiedener Chargennummern vor der Verarbeitung zusammenrühren. Das Produkt darf nicht auf Oberflächen ausgegossen werden !
Unbehandelte Untergünde reinigen und entstauben.
Produkt dünn und gleichmäßig streichen oder rollen. Überstände vermeiden bzw. verstreichen. Evtl. zusammengelaufene Farbe mit ausgestrichenem Pinsel aus Ecken herausstreichen. Folgeanstriche immer erst nach vollständiger Durchtrocknung des vorangegangenen Anstriches vornehmen.

Zwischenschliff
Nach Grundierung oder Zwischenanstrich kann ein Zwischenschliff erforderlich sein, wenn die Oberfläche rauh oder zu glänzend aufgetrocknet ist. z. B. durch aufgestellte Holzfasern. Zwischenschliff mit Schleifpapier (Körnung P 150 – 180) in Faserrichtung. Nach dem Schleifen gründlich entstauben.

Anstrich auf Holz (innen und außen)

1. Grundierung
Normalsaugende Hölzer und ausgewitterte, saugende Altanstriche auf Öl- oder Alkydharzbasis mit Grundieröl grundieren. Oberfläche nach 10 Minuten mit einem trockenen Lappen gründlich abreiben und nicht eingezogenes Öl entfernen. Nichtsaugende Altanstriche nicht grundieren.

2. Zwischenanstrich
mit Standölfarbe -halbfett- (Art. D 1100-1115)

3. Endanstrich für seidige Oberflächen
mit Standölfarbe -halbfett- (Art. D 1100-1115)
oder

Endanstrich für glänzende Oberflächen
mit Standölfarbe -vollfett- (Art. D 1600-1615)

Anstrichaufbau auf Metall
Stahl im Außenbereich: Mechanisch entrosten, entfetten und entstauben.

1. 2 Grundieranstriche
mit Rostschutzfarbe, mehrere Tage durchtrocknen lassen!

2. mind. 1 Deckanstrich
mit Standölfarbe -vollfett- (Art. D 1600-1615)
Im trockenen Innenbereich kann auf die Grundanstriche mit Rostschutzfarbe verzichtet werden.

Zink im Außenbereich:
Mind. 1 Jahr abwittern lassen, Oxidschicht mit Seifenwasser und Scheuerschwamm abwaschen (keine Stahlwolle!)

1. Zwischenanstrich
mit Standölfarbe -halbfett- (Art. D 1100-1115)

2. Schlussanstrich
mit Standölfarbe -vollfett- (Art. D 1600-1615)

Trockenzeit
Trocken und überarbeitbar bei 20 °C und 60 % rel. Luftfeuchte nach ca. 24 Stunden.

Geeignete Werkzeuge
hochwertige Lackier- und Ringpinsel, kurzflorige Lackwalzen. Produkt nicht spritzen.

Reinigung der Werkzeuge
Sofort nach Gebrauch mit Balsamterpentinöl und anschließend mit Oliven Pflegeseife oder Korfu Seife nachwaschen.

Tipps

– für Fenster / Türen
Frühestens 24 Stunden nach dem letzten Farbauftrag dürfen Fenster und Türen zum ersten Mal geschlossen werden. Dazu die Falzen mit KREIDEZEIT Talkum (Art. 997) abreiben. Dieses verhindert das Verkleben der neuen Anstriche.

– Bereiche, die Ihren Glanz verloren haben, zeitnah und sehr dünn mit einem mit farbloser Holzlasur oder Pflegeölgetränkten Lappen abreiben.