Schimmel Sanierputz

8,10 70,70 

Verbrauch pro m² 1 – 1,2 kg je mm Auftragsstärke
Genauer Verbrauch ist am Objekt zu ermitteln.

Dieser Kalkputz ist durch seine enorme Wasseraufnahmefähigkeit besonders geeignet, hohe Raumluftfeuchte auszugleichen. An der Oberfläche entstehende Kondensfeuchte wird sofort aufgenommen.

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Für die Sanierung von Schimmelbefall durch Kondensfeuchte ist er deshalb ein bewährtes Produkt. Die Zusammensetzung aus natürlichen, mineralischen Bestandteilen machen diesen Antikondensationsputz zu einem baubiologisch einzigartigen Werkstoff.

Geeignet zur Verarbeitung auf allen mineralischen Untergründen, die fest, saugfähig und frei von losen Teilen sind, wie Kalk-, Kalkzement-, Kalkgips- und Zementputze, Mauerwerk, Stein im Innenbereich. Verarbeitung auf Gipsputzen, Gipskarton, Gipsfaserplatten auf Anfrage.
Ungeignet für Holz, Holzwerkstoffe, Lehmputze, Dispersionsfarben, Naturharzdispersionsfarben, Ölfarbenanstriche, Kunststoffoberflächen, Leimfarben, glänzende sowie nichtsaugende und dauerfeuchte Untergründe.

Eigenschaften

  • Pulver zum Anrühren mir Wasser
  • weißer, rein mineralischer Oberputz der Mörtelgruppe PI a aus Luftkalk, Marmorsand und geblähten, sogennannten expandierten Vermiculiten
  • Max Körnung: 1,5 mm
  • Wasseraufnahme: 1,0 Ltr. / m² bei 3 mm Schichtstärke
  • diffusionsoffen
  • ohne Konservierungsstoffe
  • bis 5 % mit KREIDEZEIT Pigmenten abtönbar
  • vielfach überstreichbar mit KREIDEZEIT Sumpfkalkfarbe
  • vegan

 

Volldeklaration
Mamor Kalkhydrat, Marmorsand, expandierte Vermiculite, Cellulose, Methylcellulose

Grundierung
Saugende Untergründe bis zur Sättigung mit sauberem Wasser, besser Kalk-Sinterwasser (Art. 169) vornässen und nicht trocknen lassen.

Anrühren des Putzes
Pulver in die angebene Menge sauberes, kaltes Wasser einrühren, dazu ein kräftiges Rührwerk benutzen. Mind. 15 Minuten quellen lassen und vor der Verarbeitung noch einmal gründlich durchrühren.

Wasserbedarf
0,35- – 0,40 l / 1 kg Pulver
Ein Nachdicken des angerührten Putzes ist normal. Grundsätzlich ist das Produkt mit Wasser vor Ort auf eine für den gegebenen Untergrund gute Verarbeitungskonsistenz einzustellen, d. h. die Wassermenge ist ggf. noch geringfügig zu erhöhen.

Verarbeitung
Putz mit einem rostfreien Glätter oder einer Zahnkelle 3-5 mm stark auf den vorgenässten Untergrund aufziehen.
Tipp: Ein Auftragen des Putzes mit einer Zahnkelle 8 x 8 mm und anschließendes Glätten erzeugt eine Auftragsstärke von ca. 3 mm.
Nach Anziehen mit einem Schwammbrett oder Holzreibebrett verreiben.
Besondere Hinweise: Während des Abbindeprozesses ( 2 – 3 Tage ) darf der Putz nur langsam trocknen. In dieser Zeit 1 – 2 x leicht nachfeuchten. Geeignete Vorkehrungen gegen zu schnelles Austrocknen treffen. Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Temperaturen bei Verarbeitung und Erhärtung nicht unter 7°C und nicht über 25 °C.
Maximale Auftragsstärke 10 mm.

Folgeanstriche
Als Anstrichmaterial ist ausschließlich KREIDEZEIT Sumpfkalkfarbe zu verwenden, da andere Anstrichsysteme die Funktionalität des Putzes beeinträchtigen können.

Trockenzeit bei Normalklima
Mind. 1 Tag pro mm Auftragsstärke. Niedrige Temperaturen verlängern die Trockenzeit.

Geeignete Werkzeuge
Empfohlen aus dem Kreidezeit Sortiment: Venezianer Kellen, Federstahlkelle

Reinigung der Werkzeuge
sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Farben
Schimmel Sanierputz kann mit bis zu 5 % KREIDEZEIT Erd- und Mineralpigmenten abgetönt werden (max. 50 g Pigment pro 1 kg Putzpulver).

Eine Anleitung zum An- und Einrühren der Pigmente finden sie hier auf Kreidezeit.de
Die Pigmente selbst gibt es hier im Naturfarbenshop