Immer mehr Menschen kaufen Biofarben

Das Interesse an Naturfarben steigt und steigt. Immer mehr Menschen erkennen, dass Anstriche, Tapeten und Kleber einen großen Einfluss auf die Wohnqualität haben. Diese Produkte werden meist großflächig eingesetzt und bestimmen deshalb weitestgehend das Raumklima.

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Man spürt und riecht den Unterschied

Konventionelle Farben, Lacke und Lasuren bestehen aus Erdölderivaten, z.T. mit aromatischen Kohlenstoffen, Styrol und Blei und enthalten anorganische Pigmente (zum Beispiel Titandioxid, Bleiweiss, Cadmium, Chromat) und organische Pigmente (zum Beispiel Azo-Pigmente). Zahlreiche Rohstoffe für die anorganische Pigmentherstellung gelten als stark giftig und teilweise krebserregend insbesondere Blei- und Cadmiumverbindungen. Daneben enthalten diese Farben eine Vielzahl von Konservierungsstoffen, Bindemitteln, Weichmachern, Lösemitteln und Chemiezusätzen, die Schimmel- und Schädlingsbefall verhindern sollen.
Einige dieser Zusätze müssen sich beim Trocknen verflüchtigen, damit der Anstrich brillant und beständig wird. Vor allem Lösemittelausdünstungen können bei der Verarbeitung oder beim Trocknen zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

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Kein Wunder, dass Naturfarben immer beliebter werden

Am Preis kann es nicht liegen. Der ist selbstverständlich höher als bei konventionellen Farben. Doch liest man die Zutatenliste von echten Naturfarben, dann wird man sich des Wertes dieser Materialien bewusst: Natur-Dispersionsfarben und Naturharzlacke bzw. -lasuren beinhalten besondere pflanzliche Harze als Bindemittel (Leinöl, Holzöl, Dammarharz). Die Terpene werden z.B. aus Baumrinden oder Zitrusfruchtschalen gewonnen. Für die Konservierung werden für den Menschen und die Umwelt ungefährliche Borsalze, Alkohol oder natürliche ätherische Öle verwendet. Als lasierende Farbstoffe dienen beispielsweise das Braun der Walnuss-Schalen, das Gelb von Kurkuma – Pulver oder Reseda, das Rot von Sandelholz oder Krapp-Wurzeln. Als deckende Naturfarben-Anstriche kommen Pigmente aus geriebenen Erden der Provence und Toscana, das Grau aus Schiefer, das berühmte Schwedenrot aus kupferhaltiger Faluner Erde in Frage.
Naturfarben bieten eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe, was besonders für Allergiker wichtig ist.

Was ist von Produkten zu halten, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind?

Immer mehr Heimwerker entscheiden sich für Alternativen zu konventionellen Farben. Besonders beliebt sind Farbeimer auf denen der Blaue Engel prangt. Derzeit sind fast 500 Produkte auf dem Markt.
Noch immer gewährleistet der Blaue Engel nur Mindestkriterien. So z.B. verbietet er keine Kunstharze, synthetische Weichmacher erst ab 1gr. pro Liter. Giftige und krebserzeugende Stoffe dürfen zwar nicht zugesetzt werden, doch leider belegen Tests der Zeitschrift Ökotest, dass solche immer wieder als Verunreinigungen in die Produkte eingeschleppt werden.
Bevorzugen Sie daher Produkte der nachfolgend aufgeführten Hersteller und Händler. Diese bieten unbedenkliche Naturfarben und -lacke sowie eine fachkundige Beratung an.

Quelle: eco-world.de

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Naturfarbe (Anstrichmittel), Wikipedia

Als Naturfarben werden Anstrichmittel (Wandanstriche, Lacke und Öle) bezeichnet, die aus natürlichen Rohstoffen, vorwiegend erneuerbarer,

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